Was macht einen guten M&A Berater aus?

Geschäftsmann und M&A Berater beim Business Handshake

Beim Begriff Investmentbanker denken die meisten Menschen heutzutage an Bankenpleiten und gierige Wall-Street-Typen. Obwohl dieses Meinungsbild aufgrund von tatsächlichen Finanzkrisen entstanden ist, hat längst nicht jede Investmentbank dieses schlechte Image verdient. Gerade beim Verkauf von mittelständischen Unternehmen kann ein M&A Berater entscheidend zum Erfolg beitragen, vorausgesetzt man findet den richtigen Partner.

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Ein hoher Multiplikator führt nicht immer zum besten Unternehmenspreis

Die Preise, die Unternehmer beim Verkauf ihrer Firmen erzielen, sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Gleichzeitig kommt es immer häufiger vor, dass Verkaufstransaktionen nicht oder nur zu reduzierten Werten abgeschlossen werden. Wir haben uns dieses Phänomen näher angeschaut und wieder einmal festgestellt, wie wichtig eine gute Verhandlungstaktik ist. Weiterlesen

Welche Faktoren bestimmen den Unternehmenswert?

Es gibt verschiedene Verfahren der Unternehmensbewertung. Nach dem Ertragswertverfahren beträgt der Unternehmenswert ein Vielfaches der Überschüsse. Im Folgenden gehen wir etwas näher darauf ein, welche Überschüsse für die Bewertung eines Unternehmens herangezogen werden und wodurch die Höhe des Multiplikators bestimmt wird. Weiterlesen

Management Buy-out: Interessenkonflikte richtig managen

Titelbild zum Beitrag: Interessenkonflikte richtig managen

Bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger spielen Manager im eigenen Unternehmen immer häufiger eine Rolle. Da sie den Betrieb bereits kennen, sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Weiterführung der Firma gut. Allerdings bringt eine solche Übernahme besondere Interessenkonflikte mit sich. Wie Sie diese Interessenkonflikte richtig managen erfahren Sie in den nächsten Zeilen.

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Vier Tipps für die Nachfolgeplanung in Familienbetrieben

vater und sohn arbeiten zusammen in einer firma

Über die Hälfte der österreichischen Unternehmen sind Familienbetriebe, bei denen die Inhaber noch direkt im Tagesgeschäft involviert sind. Diese Firmen und ihre Gründer stehen bei der Nachfolgeplanung vor besonders großen Herausforderungen. Wir haben vier Tipps zusammengestellt, wie der Generationswechsel leichter zu bewältigen ist.

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Die wichtigsten Unternehmensbewertungsverfahren im Überblick

Viele Unternehmensverkäufe scheitern während der Preisverhandlungen. Verkäufer haben oft eine zu starre Vorstellung vom Wert ihres Unternehmens, und die emotionale Bindung trägt zusätzlich zu einer Verklärung bei. Bei mittelständischen Unternehmern stellt der Verkaufspreis aber gleichzeitig auch einen wichtigen Teil der Altersvorsorge dar, ein guter Grund, es nicht unter Wert zu verkaufen. Nur wie hoch genau ist der Unternehmenswert? Hier stellen wir Ihnen die gängigen Bewertungsverfahren vor.

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Hochseilakt: Wichtige Regeln der Kommunikation beim Unternehmenskauf

Suchen Sie einen Nachfolger für Ihr Unternehmen oder wollen Sie mithilfe einer Übernahme expandieren? Egal, ob Sie auf der Käufer- oder Verkäuferseite stehen, der Erfolg der Transaktion hängt in großem Maße von Ihrer Kommunikationsstrategie ab. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten. Weiterlesen

Interesse an Unternehmenskäufen bleibt hoch

Trotz politischer Unsicherheiten ist das Transaktionsvolumen am M&A-Markt 2016 hoch geblieben. Und daran wird sich voraussichtlich auch 2017 nichts ändern. Hier erfahren Sie, was die Nachfrage nach Unternehmensübernahmen antreibt und welche Trends sich am M&A-Markt abzeichnen.
Hohe Liquidität treibt Übernahmen an

Auch wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist und die ersten Statistiken über die genaue Anzahl von Unternehmenskäufen erst in einigen Monaten zu erwarten sind, lässt sich bereits abschätzen, dass 2016 wieder ein äußerst aktives Jahr für Mergers & Acquisitions (M&A) war. In Europa sorgt laut Umfragen der Anwaltskanzlei CMS das Votum Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, für Unsicherheit. Auf die Anzahl der geplanten Transaktionen hatte dies jedoch bislang keine spürbare Auswirkung. Grund dafür ist die weiterhin hohe Liquidität im Markt und der Mangel an renditestarken Investmentalternativen.

Mehr Unsicherheit für internationale Transaktionen

Das Interesse ausländischer Investoren an österreichischen Unternehmen ist 2016 stark gestiegen. Ausländische Übernahmen machten mehr als ein Drittel aller Transaktionen aus, wobei der Großteil der Investoren aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und anderen europäischen Ländern kam. Von der Einkaufstour chinesischer Unternehmen hat Österreich im Gegensatz zu Deutschland nicht viel bemerkt. Um die eigene Währung besser managen zu können, will die chinesische Regierung zukünftig ausländische Übernahmen durch chinesische Unternehmen stärker regulieren. Das dürfte dem internationalen M&A-Geschäft einen Dämpfer versetzen. In den USA sind zudem Unternehmenskäufe im Ausland zur Steuervermeidung in die Kritik geraten. Und auch sonst werden Megadeals von den Wettbewerbshütern weltweit genauer unter die Lupe genommen. Das hat im zurückliegenden Jahr zur Ankündigung zahlreicher Spin-Offs geführt, bei denen wettbewerbskritische Unternehmensteile ausgegliedert und verkauft werden.

Trend zu strategischen Übernahmen

Das Umfeld mag schwieriger für internationale Megadeals geworden sein, aber im Kleinen ist die Nachfrage nach innovativen Unternehmen so hoch wie nie. Eine aktuelle Studie von EY zeigt, dass über die Hälfte aller befragten Unternehmen im Laufe des nächsten Jahres aktiv nach Übernahmekandidaten suchen wollen. Angetrieben wird dieses Interesse durch den anhaltenden technologischen Wandel und seine Auswirkungen auf Produktionsprozesse und Arbeitsformen. Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss Strategie und Geschäftsmodell an die neuen Herausforderungen anpassen. Hier kann der Zukauf kreativer, innovationsstarker Firmen, ob Start-up oder Traditionsunternehmen, eine wichtige Rolle spielen.
Wie sieht Ihre Strategie für 2017 aus? Schauen Sie sich ebenfalls nach interessanten Übernahmekandidaten um, suchen Sie einen Investor, der Sie bei der Übernahme unterstützt oder planen Sie Ihren Ausstieg und wollen Ihr Unternehmen verkaufen? Unsere Experten stehen Ihnen gerne für eine Beratung zur Verfügung.


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M&A-Verträge im Mittelstand werden attraktiver für Verkäufer

Die Nachfrage nach gut aufgestellten mittelständischen Unternehmen ist in den letzten Jahren gestiegen. Das nutzen immer mehr Verkäufer, um die M&A-Verträge zu ihren Gunsten zu gestalten. Eine Studie, die die Jahre 2007 bis 2015 umfasst, zeigt, dass M&A-Verträge im Mittelstand zunehmend auch Elemente enthalten, die bislang nur großen Transaktionen vorbehalten waren.
Haftungshöchstgrenzen und Verjährungsfristen sinken

Die Bewertung und der Verkauf eines Unternehmens sind äußerst komplex. Trotz intensiver Due Diligence besteht für den Käufer die Gefahr, dass verdeckte Risiken erst nach der Betriebsübernahme auftauchen und die Zukunftsaussichten und damit auch den Wert der Firma eintrüben. Dagegen sichern sich Käufer ab, indem sie vom Verkäufer Garantien verlangen. Vor einigen Jahren war es üblich, dass Verkäufer von mittelständischen Unternehmen bis zu 24 Monate nach Vertragsabschluss für etwaige Risiken haften mussten. Aufgrund der hohen Nachfrage, die die Unternehmensverkäufer in eine stärkere Verhandlungsposition rückt, haben sich die Verjährungsfristen auf zwölf bis achtzehn Monate verkürzt. Auch die Haftungshöchstgrenzen sind in den letzten Jahren tendenziell gesunken.

W&I-Versicherungen entdecken den Mittelstand

Um sich vor den finanziellen Auswirkungen solcher Garantien zu schützen, können Unternehmensverkäufer eine sogenannte Garantie- und Freistellungsversicherung, auf englisch Warranty and Indemnity Insurance (W&I-Versicherung), abschließen. Dieses Instrument, das bei Megadeals gang und gäbe ist, steht neuerdings auch immer mehr Mittelständlern mit einem Transaktionsvolumen unter 25 Millionen Euro zur Verfügung. Offensichtlich sehen einige Versicherungsgesellschaften in dem bevorstehenden Generationenwechsel in vielen Familienbetrieben einen Marktbereich mit Zukunft. Für die Verkäufer ist das positiv, denn die meisten Mittelständler nutzen den Verkaufspreis, um den eigenen Ruhestand finanziell abzusichern.

Earn-out-Klauseln für den Ausstieg in Raten

Immer mehr Mittelständler lassen sich außerdem den Kaufpreis nicht mehr in einer Summe, sondern in Raten über einen vorher festgelegten Zeitraum auszahlen. Diese Zahlungen werden häufig an bestimmte Entwicklungsziele gekoppelt, zum Beispiel die Umsatz- oder Gewinnentwicklung. Am häufigsten kommt dieses Element derzeit beim Verkauf junger, innovativer Unternehmen ins Spiel, wenn die Gründer weiterhin vom Wachstumspotenzial ihrer Idee profitieren wollen, auch wenn sie selbst sich bereits neuen Projekten zugewandt haben. Interessant ist das aber auch für Unternehmer, die nach dem Verkauf noch einige Zeit als Geschäftsführer oder Berater in der Firma bleiben wollen.


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Zu hohe Renditeerwartungen verderben Übernahmechancen

Es gibt viele Gründe, ein anderes Unternehmen zu kaufen. Aber manchmal gibt es nur einen Grund, warum Firmen sich gegen eine Übernahme entscheiden – wenn die Renditeprognosen nicht den eigenen Erwartungen entsprechen. Liegt das daran, dass die sogenannte Hurdle Rate zu hoch ist, vergeben Firmen damit attraktive Wachstumschancen.
Kapitalkosten und Risikoprämie bestimmen Renditeerwartungen

Die Rendite ist ohne Zweifel ein wichtiges Kriterium, das bei der Übernahme eines anderen Unternehmens berücksichtigt werden muss. Schließlich muss der Unternehmenskauf finanziert werden. Dabei geht es nicht nur um die Kosten für eine Kreditaufnahme. Auch Eigenkapital kostet Geld, und die Renditeerwartungen von Eigenkapitalgebern sind in der Regel deutlich höher als die von Kreditgebern. Schließlich tragen sie das komplette unternehmerische Risiko. Aus diesem Grund muss die Übernahme eines fremden Unternehmens mindestens eine solche Rendite erwarten lassen, dass die Kapitalkosten gedeckt sind.
Zusätzlich fordern die Käufer eine Risikoprämie. Eine Unternehmensübernahme ist, wie auch andere unternehmerische Entscheidungen, mit zahlreichen Unsicherheiten behaftet. Je nach Branche und individueller Unternehmenssituation können die Risikoprämien dabei enorm schwanken.

Kapitalkosten sind stark gesunken – Hurdle Rates kaum

In den vergangenen Jahren sind die Kosten, sowohl für Fremdkapital als auch für Eigenkapital enorm gesunken. Dennoch halten viele Firmen immer noch an ihren alten Hurdle Rates fest und verpassen damit gute Gelegenheiten, die eigene Position durch strategische Übernahmen zu verbessern. Dabei übersehen sie, dass viele solide Unternehmen nur in Zeiten hoher Bewertungen (und daraus resultierenden niedrigen Renditen) an den Markt kommen. Insbesondere in Marktnischen, in denen es nur wenige attraktive Übernahmekandidaten gibt, sollten Firmen, die expandieren wollen, deshalb ihre eigenen Renditeerwartungen überdenken.

Warum sich Übernahmen auch zu niedrigeren Renditen lohnen

Bei einer strategischen Übernahme sollte die Rendite ohnehin nur ein zweitrangiger Faktor sein. Viel wichtiger sind Fragen wie:
• Welche Synergieeffekte ergeben sich?
• Wie verändert sich mein Marktanteil?
• Kann ich durch die Übernahme eine höhere Produktionstiefe erreichen und deshalb effizienter produzieren?
• Kann ich meinen Kunden durch die Übernahme ein umfassenderes Angebot machen?
• Ermöglicht mir eine Übernahme die Expansion in einen neuen Markt und damit höhere Wachstumsaussichten?

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