Von Steuerparadiesen und Auflagehöllen: Unternehmensnachfolge international

Florian Koschat - Nachfolgeregelung

Glauben Sie, die Gestaltung der Unternehmensnachfolge sei vor allem eine persönliche Entscheidung des Gründers oder Inhabers? Natürlich nicht. Die Wünsche der Familie und das Wohl des Betriebes sind zu berücksichtigen. Aber auch der Staat spricht gerne ein Wörtchen mit, indem er steuerliche Anreize schafft, um gewisse gesellschaftspolitische Ziele zu erreichen. Heute zeigen wir Ihnen, wie verschiedene Länder mit dem Thema umgehen und wie Österreich im internationalen Vergleich abschneidet.

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Warum es nie zu früh ist, über die Unternehmensnachfolge nachzudenken

Pallas Capital - Unternehmen kaufen

Im Mittelstand ist es leider immer noch sehr verbreitet, dass die Firmeninhaber die Kontrolle bis ins hohe Alter selbst behalten, sei es, weil sie noch keinen geeigneten Nachfolger gefunden haben oder weil sie Angst vor dem großen Nichts danach haben. Meistens schneiden sie sich damit jedoch ins eigene Fleisch. Wer sicherstellen will, dass das Lebenswerk fortbesteht, muss frühzeitig beginnen, es in neue Hände zu legen. Warum? Das lesen Sie hier.

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Cultural Due Diligence: Damit die Fusion nicht zum Kampf der Kulturen wird

Albertina Museum, Florian Koschat

Bei einer Due Diligence geht es hauptsächlich um die Prüfung von Daten und Fakten. Aber selbst wenn die Zahlen stimmen, kann eine Übernahme scheitern, wenn die Unternehmen und ihre Belegschaften nicht an einem Strang ziehen. Potenzielle Hürden, die der erfolgreichen Umsetzung einer Fusion im Wege stehen, werden durch eine Cultural Due Diligence aufgedeckt.

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Digitalisierung avanciert zum Topthema in der Due Diligence

Wer ein Unternehmen kaufen will, prüft es zuvor eingehend mit dem Ziel einen fairen Kaufpreis festzulegen. Dieser sogenannte Due Diligence Prozess fokussiert sich besonders auf die Bereiche Finanzen und Verträge. Seit einigen Jahren wird ein weiteres Thema immer relevanter: die Digitalisierung. Worauf Analysten dabei achten, erfahren Sie hier.

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Wie Investoren bei Übernahmen schnell die Spreu vom Weizen trennen

Die Due Diligence, wie die detaillierte Überprüfung eines Unternehmens genannt wird, ist einer der wichtigsten Schritte im Rahmen des Unternehmenskaufs und hat einen großen Einfluss auf die Bewertung der Firma. Je nach Betriebsgröße dauert eine Due Diligence oft mehrere Wochen und benötigt die Mitarbeit zahlreicher Experten. Das ist teuer. Deshalb gehen Investoren zunehmend dazu über, eine Red Flag Due Diligence oder eine Selective Focus Due Diligence vorzuschalten.

Durch die Aufteilung der Due Diligence in eine Vorprüfung und eine Hauptprüfung lässt sich ein ganz klassisches Problem lösen: Je mehr Zeit und Geld man in ein Projekt investiert, desto schwieriger wird es aus psychologischer Sicht, dieses abzubrechen. Die Red Flag Due Diligence und die Selective Focus Due Diligence sind vom Aufwand überschaubar. Sie tragen dazu bei, den M&A-Prozess effizienter zu gestalten, indem aussichtslose Projekte so früh wie möglich identifiziert werden. Das hilft nicht nur der Käuferseite. Auch für den Verkäufer ist es von Vorteil, rechtzeitig Probleme im Verkaufsprozess zu erkennen, um gezielt an Lösungen arbeiten zu können.

Red Flag Due Diligence – die Suche nach K.-o.-Kriterien

Mit Red Flag bezeichnet man im Englischen nicht nur ein rotes Fähnchen, sondern auch ein Warnzeichen. Bei einer Red Flag Due Diligence verschafft sich der Kaufinteressent zunächst einen Überblick über das Unternehmen, um eventuelle K.-o.-Kriterien für die Übernahme zu identifizieren. Das kann eine finanzielle Schieflage sein oder auch ein schwelender Rechtsstreit. Ausgehend von den Ergebnissen kann der Investor entscheiden, ob er bei einzelnen Themen tiefer bohren und beispielsweise eine gezielte Legal Due Diligence in Auftrag geben will, oder ob er die Verhandlungen sofort abbricht.

Selective Focus Due Diligence – Konzentration auf das Wesentliche

Eine andere Alternative, den Prüfungsprozess besser auf die Bedürfnisse der Verhandlungspartner abzustimmen, ist die Selective Focus Due Diligence. Hier konzentriert sich der Investor auf einzelne Bereiche, die ihm besonders wichtig sind, beispielsweise eine bestimmte Produktsparte. Indem die Themen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für potenzielle Dealbreaker zuerst untersucht werden, wird der Prüfungsaufwand ebenfalls relativ gering gehalten.

Umfassende Due Diligence folgt im nächsten Schritt

Weder die Red Flag Due Diligence noch die Selective Focus Due Diligence ersetzen eine umfassende Unternehmensprüfung. Sie sind der eigentlichen Due Diligence lediglich vorgelagert und dienen vor allem dazu, frühzeitig die Spreu vom Weizen zu trennen. Mehr über den Due Diligence Prozess erfahren Sie in unserem Newsletter „Due Diligence – wie Investoren Unternehmen unter die Lupe nehmen“.


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Warum sich Erbsenzählen lohnt: Preismaximierung durch Kostenmanagement

Wer sein Unternehmen verkauft, möchte dafür den höchstmöglichen Preis erzielen. Immerhin stecken viele Jahre Lebensarbeit in dem Betrieb und oft ist der Verkaufserlös ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Lesen Sie hier, mit welchen Maßnahmen Sie den Unternehmenswert ihrer Firma steigern können.

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Due Diligence – Wie Investoren Unternehmen unter die Lupe nehmen

Für die meisten Unternehmer ist der Verkauf des Betriebes unbekanntes Terrain. Plötzlich müssen Sie sich in einem Fachgebiet zurechtfinden, mit dem Sie noch nie zuvor zu tun hatten; ein Fachgebiet, das wie jedes andere seine eigene Sprache hat.

Egal, ob Sie sich direkt auf die Suche nach einem Käufer machen oder einen M&A-Berater engagieren, einer der ersten Fachbegriffe, der Ihnen vermutlich begegnen wird, ist „Due Diligence“. Was Due Diligence bedeutet, und wie Sie diesen wichtigen ersten Schritt beim Unternehmensverkauf meistern, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Weiterlesen

Die Tricks und Fallen beim Unternehmensverkauf

Unternehmensverkauf Verhandlung am SmartPhone

Der Inhaber eines Familienunternehmens versteht sich auf den Verkauf seiner Produkte, hat aber nur selten Erfahrung im Unternehmensverkauf . Die potenziellen Käufer hingegen haben in der Regel schon öfter Betriebe gekauft. Sie kennen die besten Verhandlungstaktiken und sind dem Verkäufer gegenüber im Vorteil. Als Berater des Verkäufers sorgen wir dafür, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Indem wir unsere Kunden in die Kunst der Verhandlungsführung einweihen, wollen wir sicherstellen, dass sie ihr Unternehmen zu einem fairen Preis veräußern.

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Wie Controlling zur Steigerung des Unternehmenswertes beiträgt

CEO doing Controlling in the office

Im Mittelstand, insbesondere in eigentümergeführten Betrieben, führt das Controlling noch immer ein Schattendasein. Zwar hat sich durch den Einsatz von Computern und moderner Software die Datenlage in Unternehmen deutlich verbessert, aber vielerorts werden die Steuerungsmöglichkeiten, die diese Informationen bieten, noch nicht ausgeschöpft – zu Lasten des Unternehmenswertes. Weiterlesen

Due Diligence: Was Käufer wissen wollen

Vor dem Kauf einer Firma führt jeder Investor eine Due Diligence durch. Der Verkäufer hat ein Interesse daran, diesen Prozess zu unterstützen. Zum einen beschleunigt eine gute Vorbereitung den gesamten Verhandlungsprozess. Zum anderen wirkt sich eine vollständige und fehlerfreie Aktenlage positiv auf den Verkaufspreis. Lückenhafte Geschäftsunterlagen können hingegen dazu führen, dass die Verhandlungen scheitern oder der Käufer einen Risikoabschlag fordert. Lesen Sie hier, worauf Sie sich bei der Vorbereitung einer Due Diligence konzentrieren sollten.

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